Keyboardunterricht

Alternativ zum Akkordeon bietet das Keyboard, mit seinen elektronischen Möglichkeiten, einen interessanten Einstieg ins Spiel eines Tasteninstruments. Ein Keyboard ist dem Klavier ähnlich, besitzt aber keine Mechanische Teile – keine Hämmer, die auf Seiten schlagen.

Beim Keyboardspielen

Man findet auf einem Keyboard verschiedene Bedienelemente, wie Drehknöpfe oder Schieberegler, um das Keyboard zu steuern. Die meisten Keyboards besitzen ein Display, auf dem die gerade verwendete Einstellungen dargestellt werden. Die Anzahl der Tasten variiert von Modell zu Modell. Möglich sind bis zu 88 Tasten, also der Tonumfang eines normalen Klaviers. Beim Drücken einer Taste wird ein gespeicherter Klang elektronisch aktiviert und erklingt über den Lautsprecher. Keyboards können viele Instrumente perfekt nachahmen und klingen wie Klaviere, Gitarren, Blasinstrumente etc. Dazu kann der Keyboardspieler die Begleitautomatik einschalten, die sein eigenes Spiel auf der Tastatur mit unterschiedlichen Rhythmen begleitet. Durch verschiedene elektronische Ergänzungen wie „Fill In“, Multi Pad“, „Harmony“ usw. wird das Spiel weiter bereichert. Da die Tasten keine Mechanik betätigen, erfordern sie weniger Kraft beim Spielen. Dieses kann beim Wechsel zum Klavier irritieren, deshalb werden immer mehr Keyboards mit gewichteten und anschlagdynamischen Tasten angeboten. Ein wichtiges Kriterium und Vorteil eines Keyboards ist seine einfachere Transportierbarkeit. Unterrichtet wird gleich wie im Klavierunterricht sowie die keyboardeigene Spielart: Die rechte Hand spielt die Melodiestimme und die linke Hand „steuert“ die Begleitautomatik. Musiktheorie, Gehörbildung – wie bei jedem Instrumentalunterricht, gehören zum Lerninhalt. Beratung zum Kauf eines Instruments wird angeboten